menschen

Beschreibung des Projekts


Form: eine Serie von wöchentlichen Performances im öffentlichen Raum

Idee, Konzept: Astride Schlaefli

Assistenz: Andreas Thierstein, Christian Kuntner

Produktion: Michael Röhrenbach

Mit: collectif barbare and friends


Das collectif barbare zeigt Passanten und wartenden Buspassagieren eine Auswahl von unerwarteten Episoden, welche in ihrer Frische den Zugang zu eigenen Reflexionen bieten.

Aus einem soziologischen, ethnografischen Blickwinkel betrachtet, entspricht dies Art der Darbietung dem Betrachten eines seltenen Aufeinandertreffens fremdartiger Menschen, Dingen und Gebräuchen.

Diese scheinbar unsichtbaren Inszenierungen siedeln sich zwischen dem Wahrnehmen einer Performance und der Realität an. So bleibt der unvorbereitet anwesende Passant im Ungewissen, ob er einem zufälligen, realen Ereignis beiwohnt oder, ob er eine geplante Szene beobachtet.

Alle Episoden sind dem Alltag entsprungen oder aus aktuellem Anlass enstanden und flirten teilweise auch mit unangenehmen Themen. Dies aber ohne die Suche nach der, meist unnützen, frontalen Konfrontation.